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Die Äpfel nach dem ersten Frost tragen eine andere Sprache
Winteräpfel in unserem verschneiten Garten
Die Äpfel nach dem ersten Frost tragen eine andere Sprache.
Wenn Du hineinbeißt, hörst Du sie fast leise knacken – nicht hart, sondern wach.
Der Saft ist kühl und zugleich warm im Mund, die Süße breitet sich langsam aus, wie ein stilles Lächeln im ganzen Körper.
Ihr Aroma ist tief.
Nicht jung, nicht spontan.
Ein Geschmack, der Zeit kennt.
Wir können immer noch täglich Äpfel vom Baum pflücken 🤩
Eine Sorte, die bleibt, die den Winter nicht fürchtet und sich vom Frost veredeln lässt.
Während ich sie schneide,
spüre ich, wie mein eigener Körper zuhört.
Wie Erinnerungen aufsteigen,
wie sich etwas im Brustraum weitet
Und ich denke an Menschen,
die bewusst und lange gelebt haben.
An jene, deren Gegenwart man schmecken kann.
Sie tragen Tiefe in ihren Stimmen,
Weichheit in ihren Bewegungen,
und ihre Nähe wirkt nährend –
nicht, weil sie viel sagen,
sondern weil sie gereift sind.
Solche Menschen versüßen das Leben.
Präsent und stimmig.
Ihre Erfahrung würzt selbst schwierige Momente
mit einer stillen Klarheit,
die den Körper entspannen lässt.
Wie der Apfel nach dem Frost
werden sie nicht bitter,
sondern reicher.
Ihre Süße kommt aus dem gelebtem Leben.
🍏
Möge auch wir uns Zeit gönnen.
Möge wir den Mut finden,
den Frost zu durchschreiten
und dabei seinen eigenen Geschmack zu entdecken.
Unser GlückReich ist offen für Dich, melde dich, wenn es dich ruft.
Von Herzen 🤍✨
Amo
www.rishifamily.love
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